Rosenkäferhaltung und Zucht (Das war einmal! siehe Unten)

"Zur Zeit hält meine Tochter Sarah drei bzw. vier Arten von Rosenkäfern (Cetonidae). Dieses sind Pachnoda marginata, Eudicella smithii und Smaragdestes africana. Alle Arten kommen vom afrikanischen Kontinent. Die Haltung der Käfer ist recht einfach. Gefüttert werden die erwachsenen Käfer mit Obst, wie Äpfeln und Bananen. Als Zusatz für bessere Eierproduktion wird eine Mischung aus Honig (Zucker), Pollen (Eiweiß) und Trockenhefe (Eiweiß) auf die halbierten Bananen gegeben. Zur Eiablage ist der Boden des Terrariums mit Humus bedeckt. Der Humus besteht zu 80% aus verrottetem und halbverottetem Laub und zu 20 % aus weissfaulem Holz. Dieses Substrat ist auch das Futter für die Larven. Gegebenenfalls kann man den Larven auch etwas Obst geben. Die Käfer leben ca 3 - 5 Monate je nach Art. Die Larven brauchen für Ihre Entwickung zwischen 5 und 12 Monate. Angefangen hat alles mal vor eineinhalb Jahren mit 10 Larven je Art. Heute leben über 50 P. marginata und jeweils etwa 40 E. Smithii und S. africana gemeinsam im Terrarium."

  

"Auf dem Bild sind alle Arten zu sehen. Der gelb / braune gefärbte ist P. marginata, der kleine Blaue S. africana und der drei bis vier cm große Gelb / Grüne E. smithii."

Nach und nach sind weitere Arten dazu gekommen, auch heute noch sind Pachnoda marginata peregrina und Chlorocala africana oertsenii mit dabei. Doch seht selbst:

  

Die Pachnodas bin ich irgendwie nie losgeworden!

  

Smaragdethes finde ich als Namen zwar schöner, aber sie heißen jetzt Chlorocala.

  

Auch diese Art, hier ein stattliches Männchen ca. 5 cm, ist recht leicht zuhalten!

  

Eine lustige und recht agile Art im Terra ist Cheirolaskia burkei burkei.

  

  

  

Diese Art auf die Hand zu nehmen kann recht schmerzhaft sein, da Mecynorhinna polyphemus confluens sehr stark ist und sich richtig fest halten kann. Aber die Zucht ist recht einfach. Für Kinder ist diese Art nur bedingt geeignet, da es sehr schmerzhaft sein kann, die Tiere auch mal auf der Hand zuhaben. Die Tiere sind ansonsten harmlos! In der Reihenfolge sind ein Männchen ein Weibchen und zur Demonstration der Größe ein Männchen auf einem Zentimetermass abgebildet

Für die Zucht an Schulen empfehle ich die oben genannten drei Arten, für weiterführende Schulen ist auch Mecynorhinna geeignet. Mit einer Körpergröße von bis zu 7 cm sind sie absolut ein Hingucker!

Zuchtberichte und Anleitungen zu den einzelnen Arten sind von mashku auf dem "Internationalen Käferforum" erstellt und sind als Richtlinie zu befolgen, dann hat man auch Spass mit den Rosenkäfern!  Eine Käferzucht ist einfach, die Larven dürfen auch mal ein paar Wochen unbeobachtet gelassen werden. Aber nach etwa zwei Wochen sollten die Larven zumindest mit Wasser versorgt werden. Ansonsten sehe ich keine Probleme mit einer Zucht in der Schule!

Nach den Rosenkäfern sind dann noch Hirschkäfer (Lucanidae) dazu gekommen.

  

Prosopocoilus savagei (Pärchen)

und

  

Cyclommattus metallifer finae (Männchen)

Auch das Terra ist nicht mehr dasselbe. Um den Ansprüchen der größeren Käfer gerecht zu werden, müssen mindestens 15 cm Substrattiefe erreicht werden. Zudem reichen die Terras meißt nur zur Eiablage, die Weiterzucht erfolgt dann in großen bis 30 Liter Bottichen oder in 0,5 bis 2 Liter Plastikboxen.

  

  

  



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