Mein Werdegang in Sachen "Computer"
  Die erste Berührung mit Computern hatte ich als sogenannte Studentische Hilfskraft am Physikalischen Institut in Bonn. Dort habe ich mir die Anfänge meines Biologiestudiums als Messhelfer (Ausmessen von Streamerkammeraufnahmen des CERN Experimentes UA5 Proton / Antiproton Kollisionen) verdient. Die Messtechnick wurde von einer Digital PDP11 gesteuert und die Daten von einer PDP10 ausgewertet. Doch die PDP10 konnte natürlich noch mehr und es wurde mir gestattet auf dieser Maschine die ersten Programme in Fortran zu schreiben und auszuprobieren. Da die meißten Messhelfer gerade am Wochenende arbeiteten und zu dieser Zeit natürlich kein Administrator zur verfügung stand, wurden einigen, so auch mir entsprechende Rechte gegeben um gegebenenfalls auch am Wochenende die Arbeit zugewährleisten. Bald war die PDP10 nicht mehr performant genug um die Auswertungen zu fahren. So wurde die Auswertung auf eine Digital VAX 720 migriert und die PDP10 abgeschaltet. Auch auf diesem System habe ich die Möglichkeit bekommen Programmieren zu dürfen, jetzt mit Pascal. Mein Interesse im Biologiestudium war von den klassischen Biologiethemen allmählich auf Ökologie und damit auf Statistik und Biometie Themen gewechselt. Damals gab es nur ein größeres Statistikprogramm SPSS, doch das lief nur auf MVS Platform. Gut, daß das Hochschulrechenzentrum eine solche Maschine hatte und ich auch am Wochenende im Physikalische Institut Zugang zu den Großrechnerterminals hatte (TSO war gerade eingeführt worden und es mußten keine Lochkarten mehr gestanzt und eingelesen werden). So konnte ich mit den verschiedenen Modulen des Statistikpaketes (Sie wurden mit JCL Jobs verarbeitet) auseinander setzen. Die biologische Fakultät hatte gerade mal einen Apple II mit dem Ökologische Auswertungen mittels Metaplan gemacht wurden. Doch die meisten Kollegen in der Biologie preferierten die gerade auf den Markt gekommenen IBM kopatiblen PC's. Da für die damals verfügbaren Programme, die für Biologen wichtigen Genus und andere Zeichen weder auf dem Bildschirm noch auf den Druckern darstellbar waren, habe ich angefangen diese Zeichen mittel GWBasic zumindest den Druckern beizubringen. Viele Kollegen haben diese Anpassungen von mir erhalten. Nach meinem Studium war war ich in verschiedensten Ökologischen Projekten, immerhin wurden die Auswertungen dort schon auf PC mittels Dbase gemacht. Irgendwie waren diese Projekte aber immer nur in den Sommermonaten, sodaß ich in den Wintermonaten quasi arbeitslos war. Deshalb traf ich die Entscheidung mich für eine Umschulungsmaßnahme als Datenbankmanager -Verteilte Systeme zu bewerben. Schon in der zweiten Woche dieser Schulung lernte ich MVS / TSO / ISPF erneut kennen. Die Umgebung war mir sofort wieder vertraut. Während der Schulung mit Schwerpunkt DB/2 lernte ich JCL, REXX, Cobol und SQL erneut kennen. Zusätzlich wurde DB/2 auf den Plattformen OS/2 und OS/400 gelehrt. Nach Beendigung dieser Maßnahme durfte ich beim Schulungsträger als Dozent mit den Schwerpunkten AS/400 Systemverwaltung und Programmierung anfangen. Im Laufe der 3 Jahre in der ich bei dieser Firma tätig war unterrichtete ich noch weitere Themen wie VTAM/MVS, OS/2 mit LAN Server, Access mit ODBC Architektur und nach meiner Ausbildung zum MCSE / MCT auch NT4.0, SQL Server 6.5 und TCP/IP. Nach diesen drei Jahren mit diversen Kursen, die so manche Netzwerktestumgebungen bis zum nicht funktionieren gebracht hatten, enschloß ich mich das Doing dem Unterrichten vorzuziehen und ging nach Hamburg. In Hamburg habe ich dann für einen Dienstleister 1,5 Jahre ein kleines Netzwerk unter OS/2 und NT mit ca. 50 Servern und 700 Clients an 10 Standorten zwischen München und Hamburg betreut. Nach dieser Zeit habe ich meinen Themenschwerpunkt auf MSCS (Microsoft Cluster Service), SAN (Storage Area Network Schwerpunkte: EMC, HDS und Compaq) und NAS (Network Attached Storage (Nettapp)) verlagert.
 


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